GermannikaBegleitmaterial
B1.2
STADTENTWICKLUNG, WASSERMANAGEMENT UND KULTURERBE

Eine digitale Rekonstruktion der historischen Metropole Angkor

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Begleitmaterial 1 · Video
Angkor: Zentrum des Königreichs der Khmer
Sehen Sie sich das Video vollständig an. Achten Sie darauf, wie groß das historische Stadtgebiet war, wie viele Menschen dort lebten, welche Gebäude aus Stein oder Holz bestanden und welche Bedeutung das Wasser­system für Angkor hatte. Öffnen Sie danach bei Bedarf die vereinfachte Textfassung.
VIDEO
Das kurze Erklärvideo zeigt, dass Angkor nicht nur aus den heute sichtbaren Tempelruinen bestand. Es beschreibt eine mehr als 400 Quadratkilometer große Metropole mit mehreren hunderttausend Einwohnerinnen und Einwohnern, zahlreichen Holzhäusern sowie einem komplexen System aus Kanälen und Wasserreservoirs.
ZDF/Terra X/interscience film/Faber Courtial/Gero von Boehm/Alexander Hein/Andreas Tiletzek, Jörg Courtial · „Angkor: Zentrum des Königreichs der Khmer“ · ZDF goes Schule / Terra X Abruf: 31.07.2026 „Angkor: Zentrum des Königreichs der Khmer“ – ZDF/Terra X/interscience film/Faber Courtial/Gero von Boehm/Alexander Hein/Andreas Tiletzek, Jörg Courtial. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.2 sprachlich vereinfacht, erweitert, neu formuliert und strukturiert. Bearbeitete Textfassung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.
B1.2Eine digitale Rekonstruktion der historischen Metropole Angkor · Begleitmaterial
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Begleitmaterial 1 · Video · Seite 1/1

Vereinfachte und strukturierte Textfassung zum Video (B1.2)

AKTE · TRANSKRIPTFREIGEGEBEN
Angkor: Zentrum des Königreichs der Khmer
Angkor liegt im heutigen Kambodscha. Die eindrucksvollen Tempelruinen gehören seit dem Jahr 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Heute sind vor allem die großen Tempelanlagen sichtbar. Vor vielen Jahrhunderten befand sich dort jedoch nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern eine riesige und lebendige Metropole. Vom 9. bis zum 15. Jahrhundert herrschten die Khmer über die Region. Das gesamte Stadtgebiet von Angkor umfasste mehr als 400 Quadratkilometer. In diesem Ballungsgebiet lebten mehrere hunderttausend Menschen. Damit gehörte Angkor zu den größten Städten seiner Zeit. Die heute erhaltenen Tempel können allerdings einen falschen Eindruck vom damaligen Stadtbild vermitteln. Nur der Tempelbezirk wurde dauerhaft aus Stein errichtet. Die übrigen Einwohnerinnen und Einwohner lebten überwiegend in Häusern aus Holz. Auch der König wohnte in einem Holzgebäude. Diese Häuser zerfielen im Laufe der Jahrhunderte, weshalb heute fast nur noch die steinernen Tempelanlagen erhalten sind. Angkor wird auch als Wasserstadt bezeichnet. Ein ausgeklügeltes System aus Kanälen und großen Wasserreservoirs durchzog das gesamte Gebiet. Das Wassersystem war für eine so große Stadt besonders wichtig. Es konnte Wasser sammeln, speichern und innerhalb des weitläufigen Stadtgebiets verteilen. Wer Angkor heute nur als Ansammlung alter Tempel betrachtet, erkennt daher nur einen kleinen Teil der historischen Metropole. Für eine realistische Rekonstruktion müssen auch Wohnhäuser, Bevölkerung, Verkehrswege, Landschaft und Wassermanagement berücksichtigt werden.
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STADTENTWICKLUNG, WASSERMANAGEMENT UND KULTURERBE

Eine digitale Rekonstruktion der historischen Metropole Angkor

Aufgabe 1

Eine digitale Rekonstruktion der historischen Metropole Angkor

Förderantrag für eine digitale Rekonstruktion schreiben160-190 Wörter
Situation

Ein Museum plant eine digitale Ausstellung über Angkor. Für eine aufwendige Rekonstruktion steht nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Projekt A zeigt hauptsächlich die heute erhaltenen Tempel aus Stein. Projekt B rekonstruiert zusätzlich Holzhäuser, Wohnviertel, Kanäle, Wasserreservoirs und das Leben der damaligen Bevölkerung. Projekt B ist teurer, vermittelt aber möglicherweise ein vollständigeres Bild der historischen Stadt.

Aufgabe

Schreiben Sie einen Förderantrag an die Museumsleitung. Vergleichen Sie beide Projekte, erklären Sie die historische Bedeutung der nicht mehr sichtbaren Stadtbereiche und begründen Sie, welche digitale Rekonstruktion finanziert werden sollte.

  • Beschreiben Sie kurz das Ziel der geplanten digitalen Ausstellung.
  • Erklären Sie, warum die heute erhaltenen Tempel nur einen Teil des historischen Angkor zeigen.
  • Nennen Sie den Zeitraum der Khmer-Herrschaft sowie die ungefähre Größe und Bevölkerungszahl der Stadt.
  • Erklären Sie, warum die Wohnhäuser und der Königspalast nicht erhalten geblieben sind.
  • Beschreiben Sie die Bedeutung der Kanäle und Wasserreservoirs für die Metropole.
  • Vergleichen Sie die Vorteile, Kosten und möglichen Grenzen der beiden Projekte.
  • Entscheiden Sie, welches Projekt finanziert werden sollte, und begründen Sie Ihre Wahl.
  • Schlagen Sie mindestens drei interaktive Elemente für die digitale Rekonstruktion vor.
  • Formulieren Sie eine zentrale Botschaft, die die Besucherinnen und Besucher aus der Ausstellung mitnehmen sollen.
Sprachliche Unterstützung

Schreiben Sie einen klar gegliederten und überzeugenden Förderantrag mit einer passenden Überschrift, einer kurzen Vorstellung des Projekts, einem begründeten Vergleich und einer eindeutigen Empfehlung. Verwenden Sie mindestens fünf Informationen aus dem Video beziehungsweise aus der Textfassung. Zeigen Sie, warum sichtbare Ruinen allein kein vollständiges Bild einer historischen Stadt liefern. Beschreiben Sie die interaktiven Elemente so konkret, dass das Museum sie umsetzen könnte. Verwenden Sie mindestens sechs passende Verbindungen, zum Beispiel zwar, jedoch, während, dagegen, deshalb, dadurch, nicht nur … sondern auch, obwohl oder aus diesem Grund.

  • Mit der geplanten Ausstellung soll gezeigt werden, wie …
  • Projekt A konzentriert sich hauptsächlich auf …
  • Dieses Konzept ist zwar günstiger, jedoch …
  • Die erhaltenen Tempel vermitteln nur einen Teil des historischen Stadtbildes, weil …
  • Das Gebiet umfasste mehr als …
  • Während die Tempel aus Stein bestanden, wurden …
  • Die Kanäle und Reservoirs waren wichtig, da …
  • Projekt B würde nicht nur …, sondern auch … sichtbar machen.
  • Als interaktives Element könnte …
  • Zusätzlich sollten die Besucherinnen und Besucher …
  • Aus historischen und pädagogischen Gründen empfehle ich …
  • Die zentrale Botschaft der Ausstellung sollte lauten: …
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