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So könnte eure Verhandlung klingen.
Wir müssen heute entscheiden, wo wir die T-Shirts bestellen. Rein finanziell spricht eigentlich alles für den günstigsten Anbieter.
Was kostet er im Vergleich zu den anderen? A: Deutlich weniger.
Außerdem kann er die gesamte Menge rechtzeitig liefern. Das ist wichtig, weil unsere Veranstaltung schon bald stattfindet.
Der Preis ist natürlich ein Argument. Ich habe mir den Anbieter aber genauer angesehen, und genau da habe ich Bedenken.
Welche? B: Es gibt kaum transparente Informationen über die Produktionsbedingungen.
Außerdem scheint die Stoffqualität eher niedrig zu sein. A: Das ist nicht ideal.
Andererseits haben wir einen festen Gesamtetat. Die Teilnahmegebühren sind schon bekannt, und wir können sie jetzt nicht einfach erhöhen.
Das sollten wir auch nicht. Verantwortungsvoller Konsum darf nicht dazu führen, dass Studierende mit weniger Geld ausgeschlossen werden.
Genau. Deshalb halte ich die sehr teure lokale Produktion auch für unrealistisch.
Die fällt wahrscheinlich ohnehin aus. Der lokale Betrieb könnte bis zu unserem Termin gar nicht die benötigte Menge herstellen.
Dann bleiben eigentlich nur der günstige und der mittlere Anbieter. B: Der mittlere Anbieter ist zertifiziert, gibt Informationen zu Arbeitsbedingungen und Umweltstandards an und verwendet deutlich haltbareren Stoff.
Wie viel teurer wäre das? B: Spürbar teurer.
Bei einer größeren Bestellung gibt es allerdings einen Rabatt. A: Trotzdem könnten wir über unser Budget kommen.
Nur wenn wir genauso viele T-Shirts bestellen wie bisher geplant. Müssen wir wirklich automatisch für jede Person eines bestellen?
Eigentlich nicht. Wir wollten das nur als Erinnerung an die Veranstaltung verteilen.
Dann könnten wir vorher fragen, wer tatsächlich ein T-Shirt möchte. Erfahrungsgemäß wollen nicht alle eines.
Wenn wir dadurch weniger bestellen, könnten wir den höheren Stückpreis vielleicht ausgleichen. B: Genau.
Und weniger unnötige Produktion wäre ebenfalls nachhaltiger. A: Das überzeugt mich.
Allerdings macht mir die Lieferzeit Sorgen. Beim zertifizierten Anbieter würde die Lieferung ziemlich knapp vor der Veranstaltung ankommen.
Stimmt. Wir müssten die Bestellung deshalb sofort abschließen und vielleicht einen kleinen Puffer einplanen.
Was meinst du mit Puffer? B: Wir könnten die endgültige Zahl etwas früher festlegen und nur wenige zusätzliche Shirts als Reserve bestellen, statt sehr viele auf Verdacht.
Das klingt sinnvoll. Dann vermeiden wir unnötige Kosten, ohne komplett auf Reserve zu verzichten.
Genau. Die lokale Produktion wäre zwar ökologisch attraktiv, ist diesmal aber organisatorisch nicht realistisch.
Der billigste Anbieter wäre finanziell sicher, überzeugt uns aber weder bei Qualität noch Transparenz. A: Dann würde ich den zertifizierten Anbieter wählen, vorausgesetzt, dass wir die Menge durch Vorbestellungen deutlich reduzieren.
Damit könnte ich gut leben. So berücksichtigen wir sowohl das Budget als auch Arbeitsbedingungen und Qualität.
Einverstanden. Dann starten wir sofort die Vorbestellung und geben danach die endgültige Bestellung auf.