Kurze Lesetexte zum Thema ‚Natur und Umwelt‘ – perfekt für Deutschlernende auf A2‑Niveau.
A2 Leselektüre zum Thema ‚Natur und Umwelt‘
Einfache Texte rund ums Natur: Umwelt, Wald, Stadt und Landschaft – ideal zum Einstieg ins Lesen auf Deutsch.
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Wortschatz Deutsch – Englisch: Tiere in der Stadt
| Deutsch | Englisch |
|---|---|
| das Eichhörnchen | the squirrel |
| das Fell | the fur |
| der Schwanz | the tail |
| die Nuss | the nut |
| der Park | the park |
| die Stadt | the city |
| die Taube | the pigeon |
| der Spatz | the sparrow |
| der Igel | the hedgehog |
| verstecken | to hide |
| der Boden | the ground |
| beobachten | to observe |
| schützen | to protect |
| die Umwelt | the environment |
| leise sein | to be quiet |
Ich mache einen Spaziergang im Wald
Am Samstag war ich im Wald. Ich habe meine Wanderschuhe angezogen und bin früh losgegangen. Das Wetter war angenehm: nicht zu heiß und nicht zu kalt. Der Himmel war ein bisschen grau, aber es hat nicht geregnet. Ich wollte einfach raus in die Natur und Ruhe finden.
Im Wald war es still, nur die Natur hat Geräusche gemacht. Ich habe viele Vögel gehört – sie haben laut gezwitschert. Ich habe einen Specht gesehen, der an einem Baum geklopft hat. Auf dem Weg habe ich auch ein Reh beobachtet. Es ist stehen geblieben, hat mich angeschaut und ist dann langsam verschwunden.
Ich bin auf einem kleinen Waldweg gegangen. Der Boden war weich, weil es am Vortag geregnet hat. Überall lagen bunte Blätter, Tannenzapfen und Äste. Ich habe tief eingeatmet – die frische Luft im Wald ist wunderbar. Ich habe die Natur gesehen, gehört und gefühlt.
Nach einer Stunde habe ich eine Bank gefunden. Ich habe mich hingesetzt, ein bisschen Wasser getrunken und einfach in den Wald geschaut. Ich habe die Sonne gesehen, die durch die Bäume geschienen hat. Es war ruhig und friedlich.
Ich war fast drei Stunden im Wald. Am Abend war ich müde, aber sehr zufrieden. Die Natur hat mir Kraft gegeben. Ich möchte bald wieder einen Spaziergang im Wald machen.
Fragen zum Text – Ich mache einen Spaziergang im Wald
- Wann war die Person im Wald?
- Was hat sie angezogen?
- Wie war das Wetter?
- Welche Tiere hat sie gesehen?
- Was hat sie im Wald gehört?
- Wie war der Boden auf dem Waldweg?
- Was hat sie mit ihren Sinnen erlebt?
- Was hat sie auf der Bank gemacht?
- Wie lange war sie im Wald?
- Wie hat sie sich am Abend gefühlt?
Antworten:
- Am Samstag.
- Sie hat Wanderschuhe angezogen.
- Es war angenehm – nicht zu heiß und nicht zu kalt.
- Sie hat einen Specht und ein Reh gesehen.
- Sie hat viele Vögel gehört.
- Der Boden war weich, weil es vorher geregnet hat.
- Sie hat Natur gesehen, gehört und gefühlt.
- Sie hat Wasser getrunken und in den Wald geschaut.
- Fast drei Stunden.
- Sie war müde, aber sehr zufrieden.
Wir haben Müll gesammelt!
Am Samstagmorgen haben meine Freunde und ich eine Umweltaktion gemacht. Wir haben uns um 9 Uhr im Park getroffen. Jeder hat Handschuhe mitgebracht, und wir haben Müllsäcke bekommen. Zuerst haben wir im Wald Müll gesammelt. Dort lagen viele Plastikflaschen, Papier und sogar alte Dosen. Das hat uns traurig gemacht.
Wir haben in kleinen Gruppen gearbeitet und uns gegenseitig geholfen. Einige Kinder haben auch mitgemacht – das war super! Wir haben mit den Lehrern gesprochen und gelernt, wie wichtig Recycling ist. Mein Freund Max hat eine Tüte voll mit alten Verpackungen gefunden. Ich habe viele Plastikstücke aus dem Gebüsch geholt.
Nach zwei Stunden war der ganze Platz sauber. Wir haben 8 große Säcke mit Müll gefüllt! Danach haben wir zusammen Wasser getrunken und ein Foto gemacht. Die Leute im Park haben uns gelobt – das hat uns gefreut. Ich finde: Wenn alle ein bisschen helfen, wird unsere Welt schöner. Ich möchte das bald wieder machen.
Fragen zum Text – Wir haben Müll gesammelt!
- Wann war die Umweltaktion?
- Mit wem hat die Person Müll gesammelt?
- Wo haben sie sich getroffen?
- Was haben sie mitgebracht?
- Was haben sie im Wald gefunden?
- Wie haben sie gearbeitet?
- Was hat Max gefunden?
- Wie viele Müllsäcke haben sie gefüllt?
- Wie haben andere Leute im Park reagiert?
- Was will die Person in Zukunft machen?
Antworten:
- Am Samstagmorgen.
- Mit ihren Freunden.
- Im Park.
- Handschuhe und Müllsäcke.
- Plastikflaschen, Papier und alte Dosen.
- In kleinen Gruppen.
- Eine Tüte mit alten Verpackungen.
- Acht große Müllsäcke.
- Sie haben sie gelobt.
- Sie möchte so eine Aktion wieder machen.
Mein Lieblingsplatz in der Natur
Ich habe einen Lieblingsplatz in der Natur – er ist ganz besonders für mich. Es ist eine kleine Wiese am Rand eines großen Parks. Dort gibt es viele Blumen, Bäume und einen kleinen See. Wenn ich dort bin, vergesse ich den Stress in der Stadt.
Im Frühling blühen überall bunte Blumen. Die Vögel singen, und man hört das Wasser im See leise plätschern. Ich setze mich gern auf eine Decke und lese ein Buch oder höre Musik. Manchmal liege ich einfach nur da, schaue in den Himmel und denke nach. Es ist sehr ruhig dort. Ich fühle mich entspannt und glücklich.
Im Sommer gehe ich oft mit meiner Schwester dorthin. Wir nehmen Obst und Wasser mit und machen ein kleines Picknick. Manchmal sehen wir Enten auf dem See oder Eichhörnchen in den Bäumen. Die Luft riecht frisch, und ich kann dort tief atmen.
Dieser Platz ist für mich wie ein kleiner Urlaub. Ich komme oft mit neuen Ideen zurück. Die Natur gibt mir Energie. Ich hoffe, dass dieser Ort immer so schön bleibt.
Fragen zum Text – Mein Lieblingsplatz in der Natur
- Wo ist der Lieblingsplatz der Person?
- Was gibt es dort in der Natur?
- Was macht die Person dort gern?
- Wie fühlt sie sich an diesem Ort?
- Was macht sie im Sommer mit ihrer Schwester?
- Welche Tiere sieht man manchmal?
- Wie riecht die Luft dort?
- Was denkt die Person über diesen Ort?
- Was gibt ihr die Natur?
- Was hofft die Person für die Zukunft?
Antworten:
- Am Rand eines großen Parks, auf einer Wiese.
- Blumen, Bäume und einen kleinen See.
- Sie liest, hört Musik oder liegt einfach da.
- Sie fühlt sich ruhig, entspannt und glücklich.
- Sie machen ein Picknick.
- Enten und Eichhörnchen.
- Frisch.
- Er ist wie ein kleiner Urlaub.
- Energie.
- Dass er immer schön bleibt.
Das Wetter spielt verrückt!
Früher war das Wetter im Frühling und Sommer meistens schön. Es war warm, aber nicht zu heiß. Im Frühling regnete es manchmal, im Sommer schien oft die Sonne. Doch heute ist das Wetter oft ganz anders. Es regnet plötzlich stark, dann scheint wieder die Sonne, und manchmal gibt es sogar Hagel – alles an einem Tag!
Letzte Woche war es sehr komisch: Am Montag war es 28 Grad und sonnig. Am Dienstag kam ein Gewitter mit starkem Wind und Regen. Am Mittwoch war es dann wieder kalt, nur 13 Grad! Ich wusste gar nicht, was ich anziehen sollte. Meine Mutter sagt oft: „Das Klima verändert sich!“
Auch im Fernsehen hört man das. Die Wissenschaftler sagen, dass es immer mehr Wetterextreme gibt – zu viel Regen, zu große Hitze, zu starke Stürme. Das nennt man Klimawandel. Die Sommer sind heißer, die Winter kürzer. In manchen Ländern gibt es Dürren oder Überschwemmungen.
Ich finde das sehr traurig. Ich mag den Sommer, aber 40 Grad sind zu viel. Ich denke, wir müssen mehr auf die Umwelt achten. Weniger Auto fahren, Strom sparen und Bäume pflanzen – vielleicht können wir so ein bisschen helfen.
Fragen zum Text – Das Wetter spielt verrückt!
- Wie war das Wetter früher im Frühling und Sommer?
- Was war letzte Woche mit dem Wetter los?
- Warum wusste die Person nicht, was sie anziehen soll?
- Was sagt die Mutter über das Klima?
- Was sagen die Wissenschaftler?
- Was bedeutet Klimawandel?
- Welche Wetterextreme nennt der Text?
- Was findet die Person traurig?
- Was denkt die Person über 40 Grad im Sommer?
- Was möchte die Person tun, um zu helfen?
Antworten:
- Es war warm, aber nicht zu heiß, und oft sonnig.
- Es gab Sonne, starken Regen, Gewitter und Kälte.
- Weil sich das Wetter jeden Tag stark verändert hat.
- Dass sich das Klima verändert.
- Dass es immer mehr Wetterextreme gibt.
- Dass das Wetter sich durch den Klimawandel stark verändert.
- Zu viel Regen, große Hitze, starke Stürme.
- Dass es so viele Wetterextreme gibt.
- Dass das zu heiß ist.
- Sie will auf die Umwelt achten, Strom sparen und Bäume pflanzen.
Ich pflanze etwas im Garten
Im Frühling arbeite ich oft im Garten. Ich habe ein kleines Beet neben dem Haus. Dort pflanze ich Blumen, Tomaten und Kräuter. Am Anfang sieht man fast nichts – nur die Erde. Aber ich weiß: Wenn ich mich gut kümmere, wächst bald etwas. Ich gieße jeden Tag mit einer kleinen Gießkanne und achte darauf, dass die Sonne scheint.
Letzte Woche habe ich neue Samen gekauft. Ich habe sie in die Erde gesetzt und vorsichtig mit Erde bedeckt. Dann habe ich gewartet. Nach drei Tagen kamen die ersten kleinen grünen Blätter. Ich war so glücklich! Jetzt schaue ich jeden Tag, ob die Pflanzen größer werden.
Ich benutze auch kleine Werkzeuge: eine Schaufel, einen Rechen und Gartenhandschuhe. Meine Schwester hilft manchmal mit. Sie pflanzt gerne Sonnenblumen, weil sie so groß werden. Wir sprechen beim Arbeiten viel und trinken danach Limonade im Garten. Es ist ruhig und schön. Ich finde, im Garten arbeiten macht den Kopf frei.
Pflanzen brauchen Geduld, Wasser und Licht. Aber wenn man alles richtig macht, wird der Garten bunt und lebendig. Das gefällt mir sehr. Im Sommer essen wir Tomaten aus unserem Garten – das ist lecker!
Fragen zum Text – Ich pflanze etwas im Garten
- Was pflanzt die Person im Garten?
- Wo ist das Beet?
- Wie pflegt die Person die Pflanzen?
- Was hat sie letzte Woche gemacht?
- Wie hat sie sich gefühlt, als die Blätter kamen?
- Welche Werkzeuge benutzt sie?
- Was pflanzt ihre Schwester?
- Was machen sie nach der Arbeit im Garten?
- Was brauchen Pflanzen zum Wachsen?
- Was essen sie im Sommer?
Antworten:
- Blumen, Tomaten und Kräuter.
- Neben dem Haus.
- Sie gießt jeden Tag und achtet auf die Sonne.
- Sie hat neue Samen gepflanzt.
- Sie war sehr glücklich.
- Eine Schaufel, einen Rechen und Gartenhandschuhe.
- Sonnenblumen.
- Sie trinken Limonade und sprechen miteinander.
- Geduld, Wasser und Licht.
- Tomaten aus dem Garten.
Tiere in der Stadt – geht das?
Ich wohne in einer großen Stadt mit vielen Straßen, Autos und Häusern. Aber auch hier gibt es Tiere. Mein Lieblingsplatz ist ein kleiner Park hinter der Schule. Dort wachsen viele Bäume und es ist oft ruhig.
Fast jeden Tag sehe ich dort ein Eichhörnchen. Es ist klein, hat rotes Fell und einen langen buschigen Schwanz. Es läuft schnell über den Boden, springt auf einen Baum und klettert nach oben. Manchmal bleibt es still sitzen und schaut mich an. Ich finde das süß!
Das Eichhörnchen sucht oft nach Nüssen. Ich habe gesehen, wie es eine Nuss im Boden versteckt hat. Im Herbst sammelt es viele Nüsse für den Winter. Ich finde es spannend, wie die Tiere leben. Obwohl wir in der Stadt wohnen, gibt es Natur – wenn man genau hinschaut.
Auch andere Tiere leben hier: Tauben, Spatzen, manchmal sogar Igel. Ich finde es wichtig, dass wir die Tiere schützen. Ich werfe keinen Müll auf den Boden und versuche, leise zu sein, wenn ich ein Tier sehe.
Fragen zum Text – Tiere in der Stadt – geht das?
- Wo wohnt die Person?
- Was ist ihr Lieblingsplatz?
- Was sieht sie fast jeden Tag im Park?
- Wie sieht das Eichhörnchen aus?
- Was macht das Eichhörnchen mit den Nüssen?
- Welche anderen Tiere gibt es in der Stadt?
- Was macht die Person, um die Tiere zu schützen?
Antworten:
- Sie wohnt in einer großen Stadt.
- Ein kleiner Park hinter der Schule ist ihr Lieblingsplatz.
- Sie sieht fast jeden Tag ein Eichhörnchen.
- Es hat rotes Fell und einen langen buschigen Schwanz.
- Es versteckt die Nüsse im Boden und sammelt sie für den Winter.
- Es gibt auch Tauben, Spatzen und manchmal Igel.
- Sie wirft keinen Müll auf den Boden und ist leise bei Tieren.

