Helena sollte über einen fremden Toten schreiben. Doch ihr Auftraggeber kannte ihn zu gut, um nur ein Freund gewesen zu sein.
Eine Rede für einen Fremden
Die professionelle Redenschreiberin Helena Wolf erhält den Auftrag, eine Trauerrede für Jakob Lenz zu verfassen. Ihr Auftraggeber Matthias Kern bezeichnet den Verstorbenen als alten Freund. Je länger das Gespräch dauert, desto deutlicher wird jedoch, dass die beiden vierzehn Jahre lang ein Paar waren – und dass Jakob nicht länger verborgen werden wollte.
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