Emilia hatte früher große Probleme mit dem Lernen für Prüfungen. Meistens begann sie erst wenige Tage vorher und versuchte dann, sehr viel Stoff in kurzer Zeit zu lernen.
Oft saß sie mehrere Stunden ohne Pause am Schreibtisch. Obwohl sie viel Zeit investierte, konnte sie sich später nicht alles merken und wurde vor Prüfungen immer nervöser.
Nachdem sie bei einem wichtigen Test ein enttäuschendes Ergebnis bekommen hatte, beschloss sie, ihre Lernstrategie zu verändern. Heute beginnt Emilia früher und teilt den Stoff in kleinere Abschnitte ein.
Anstatt ihre Notizen immer wieder nur zu lesen, stellt sie sich selbst Fragen und versucht, die Antworten ohne Hilfe zu geben. Schwierige Themen erklärt sie außerdem manchmal einem Klassenkameraden, weil sie dabei schnell merkt, was sie noch nicht verstanden hat.
Sie macht regelmäßige Pausen und legt ihr Smartphone während des Lernens in ein anderes Zimmer. Anfangs hatte sie das Gefühl, mit dieser Methode langsamer voranzukommen.
Nach einigen Wochen stellte sie jedoch fest, dass sie sich deutlich mehr merken konnte und vor Tests weniger gestresst war. Emilia hat dadurch gelernt, dass erfolgreiches Lernen nicht davon abhängt, möglichst lange am Schreibtisch zu sitzen, sondern davon, wie sinnvoll man seine Lernzeit nutzt.