Jonas benutzt soziale Netzwerke eigentlich sehr gern. Vor einigen Monaten bemerkte er aber, dass er sein Smartphone fast automatisch kontrollierte.
Besonders beim Lernen und vor dem Schlafengehen war er ständig online. Obwohl er oft nur kurz eine Nachricht lesen wollte, scrollte er danach manchmal noch lange weiter.
Dadurch brauchte er viel mehr Zeit für seine Aufgaben und schlief häufig zu wenig. Außerdem merkte er, dass er sich manchmal mit anderen Menschen in sozialen Netzwerken verglich und danach unzufrieden war.
Als Jonas seine Bildschirmzeit überprüfte, war er überrascht, wie viele Stunden zusammenkamen. Trotzdem wollte er nicht einfach alle Apps löschen.
Stattdessen führte er einige Regeln ein. Beim Lernen schaltet er Benachrichtigungen aus, beim Essen bleibt das Handy weg und nachts liegt es nicht mehr neben seinem Bett.
Außerdem schaut er soziale Netzwerke nur noch zu bestimmten Zeiten an. Am Anfang war das ungewohnt, weil er oft automatisch nach dem Smartphone greifen wollte.
Nach einigen Wochen stellte er aber fest, dass er sich besser konzentrieren konnte und mehr schlief. Für Jonas bedeutet eine geringere Bildschirmzeit nicht, dass soziale Medien schlecht sind.
Entscheidend ist für ihn, dass er selbst bestimmt, wann er online sein möchte.