ROLLEN-DIALOG

B2 · Wie nutzen wir einen gemeinsamen Raum für Jung und Alt?

B2~ 7 Min.
Arbeitet zu zweit. Ihr vertretet jüngere beziehungsweise ältere Bewohner eines Stadtviertels und müsst über die zukünftige Nutzung eines gemeinsamen Raums entscheiden. Tauscht eure Informationen aus, wägt unterschiedliche Bedürfnisse ab und entwickelt ein verbindliches Nutzungskonzept.

Situation

Im Viertel steht nur ein größerer Gemeinschaftsraum zur Verfügung. Sowohl jüngere als auch ältere Bewohner möchten ihn regelmäßig nutzen. Zeit, Platz und Geld sind begrenzt, und in diesem Jahr kann nur eine größere Investition finanziert werden.
Gemeinsame MissionEinigt euch auf eine größere Investition, einen realistischen Wochenplan und Regeln für Ruhe, Zugänglichkeit und gemeinsame Nutzung. Der Raum soll beiden Generationen dienen und gleichzeitig Begegnungen zwischen ihnen ermöglichen.
ROLLEN PRIVAT VERTEILEN

Jede Person scannt nur ihren QR-Code

Der private Link zeigt ausschließlich die eigene Rollenkarte. Die andere Rolle bleibt verborgen.

1
PERSON 1Private Rollenkarte
GEHEIM
QR-Code für die private Rollenkarte von Person 1
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Nur Person 1 öffnet diesen Code

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2
PERSON 2Private Rollenkarte
GEHEIM
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MIT DEM EIGENEN HANDY SCANNEN

Nur Person 2 öffnet diesen Code

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  2. Taste gedrückt halten
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Nach dem Lesen kann jede Person ihre Karte mit „Bildschirm sperren“ sofort wieder verdecken.

SOFORT SPRECHEN

Redemittel für eure Verhandlung

Der Raum sollte nicht dauerhaft einer einzigen Altersgruppe gehören.Viele jüngere Bewohner brauchen einen ruhigen Ort zum Lernen oder Arbeiten.Gleichzeitig ist der Raum für ältere Menschen ein wichtiger sozialer Treffpunkt.Dabei darf das Thema Barrierefreiheit nicht unterschätzt werden.Ein fester Computerbereich würde zwar digitale Angebote erleichtern, aber viel Platz dauerhaft blockieren.Flexible Möbel könnten unterschiedliche Nutzungen ermöglichen.Wir sollten Zeiten festlegen, in denen besonders viel Ruhe erforderlich ist.Bestimmte Veranstaltungen könnten auf einzelne Abende begrenzt werden.Auch gemeinsame Angebote für beide Generationen wären sinnvoll.Die Frage ist, welche Investition langfristig den größten Nutzen bringt.Ein flexibler Raum wäre wahrscheinlich vielseitiger als eine feste Einrichtung.Damit könnten wir unterschiedliche Bedürfnisse über den Tag verteilen.Unter diesen Bedingungen würde keine Gruppe dauerhaft bevorzugt.
SPRACHBAU

Grammatik

  • Aus Sicht der jüngeren / älteren Bewohner …
  • Es wäre zu kurz gegriffen, wenn …
  • Dabei darf nicht übersehen werden, dass …
  • Während für die eine Gruppe … wichtig ist, benötigt die andere …
  • Das spricht zwar für …, allerdings …
  • Eine dauerhafte Lösung wäre nur sinnvoll, sofern …
  • Statt den Raum ausschließlich für … zu reservieren, könnten wir …
  • Ein möglicher Ausgleich bestünde darin, …
  • Unter der Voraussetzung, dass …
  • Damit weder … noch … benachteiligt wird, …
  • Vorrang sollte meiner Ansicht nach … haben.
  • Dann könnten wir uns auf ein gemeinsames Nutzungskonzept einigen.
© Germannika – Lernmaterial für Unterrichtszwecke.