Nur Person 1 öffnet diesen Code
- QR-Code scannen
- Taste gedrückt halten
- Rolle lesen und Bildschirm sperren
Der private Link zeigt ausschließlich die eigene Rollenkarte. Die andere Rolle bleibt verborgen.
Nach dem Lesen kann jede Person ihre Karte mit „Bildschirm sperren“ sofort wieder verdecken.
So könnte eure Verhandlung klingen.
Wir verlieren gerade ziemlich viel Zeit. Ich würde gern KI stärker einsetzen, zumindest für die Struktur und einige Formulierungen.
Ich bin nicht grundsätzlich dagegen, aber wir sollten vorher genau festlegen, was wir damit machen dürfen. A: Laut den Kursregeln ist KI für Brainstorming, sprachliche Korrekturen und organisatorische Hilfe erlaubt, solange wir die Nutzung dokumentieren.
Das wusste ich nicht. Dann ist die Situation schon etwas klarer.
Der Dozent hat allerdings noch etwas anderes betont. A: Was genau?
Jede faktische Behauptung und jede Quelle in unserer Präsentation muss unabhängig überprüfbar sein. Außerdem müssen wir alle die Argumente selbst erklären können.
Das finde ich eigentlich selbstverständlich. Wir könnten KI trotzdem nutzen, um erste Ideen zu sammeln.
Ja, aber wir dürfen uns nicht auf Quellen verlassen, die das System nennt. In einem anderen Kurs hat eine Gruppe Punkte verloren, weil mehrere Literaturangaben überhaupt nicht existierten.
Dann überprüfen wir jede Quelle direkt in der Originalpublikation und übernehmen nichts nur aus der KI-Antwort. B: Damit wäre ein Problem gelöst.
Es gibt aber noch die Interviews. A: Was ist damit?
In unseren Notizen stehen persönliche Angaben von Teilnehmern. Die dürfen wir auf keinen Fall einfach in ein externes KI-System kopieren.
Stimmt. Dann bleiben alle Rohdaten vollständig außerhalb der KI.
Genau. Wir könnten höchstens selbst anonymisierte allgemeine Informationen verwenden, wenn das überhaupt nötig ist.
Mir ist außerdem wichtig, dass wir die sprachliche Unterstützung erlauben. Einer aus unserer Gruppe hat gute fachliche Ideen, aber große Schwierigkeiten, sie schriftlich klar zu formulieren.
Dagegen habe ich nichts. Sprachliche Hilfe ist für mich etwas anderes, als sich die gesamte Analyse erzeugen zu lassen.
Dann könnten wir festlegen, dass KI beim Umformulieren helfen darf, aber die Person den Inhalt selbst erstellt und die endgültige Version selbst kontrolliert. B: Einverstanden.
Ich würde auch Brainstorming und Übungsfragen für die Präsentation erlauben. A: Was ist mit der Gliederung?
Ebenfalls okay. Aber wenn die KI eine Argumentationsstruktur vorschlägt, müssen wir selbst entscheiden, welche Punkte fachlich sinnvoll sind.
Klar. Und direkte generierte Absätze übernehmen wir nicht einfach in die Endfassung.
Genau. Jeder schreibt beziehungsweise überarbeitet seinen Teil selbst und muss ihn ohne Hilfe erklären können.
Wie dokumentieren wir die Nutzung? B: Wir könnten intern festhalten, bei welchen Arbeitsschritten wir KI verwendet haben, und in der Abgabe die geforderte kurze Erklärung dazu machen.
Gut. Dann müssen wir nur noch prüfen, was bereits mit KI erstellt wurde.
Ja. Alle bisherigen Fakten, Quellen und Formulierungen gehen wir noch einmal durch.
Besonders alles, was wir nicht selbst recherchiert haben. A: Dann lautet unsere Regel also: KI für Ideen, Struktur, sprachliche Unterstützung und Übung – aber keine vertraulichen Daten, keine ungeprüften Quellen und keine fertige Analyse, die wir einfach übernehmen.
Und die endgültige Verantwortung bleibt bei uns. A: Damit bin ich einverstanden.
So sparen wir Zeit, ohne die eigentliche Arbeit an das System abzugeben.