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So könnte eure Verhandlung klingen.
Ich finde, der Raum sollte stärker für Lernen, digitales Arbeiten und Workshops genutzt werden. Viele jüngere Leute im Viertel haben zu Hause keinen ruhigen Arbeitsplatz.
Das kann ich verstehen. Gleichzeitig ist dieser Raum für viele ältere Bewohner einer der wenigen regelmäßigen Treffpunkte überhaupt.
Ich möchte die Treffen gar nicht abschaffen. Wir müssen nur überlegen, wie wir den Raum effizienter nutzen können.
Dabei darf nicht übersehen werden, dass einige ältere Besucher in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Wenn wir jeden Tag sämtliche Möbel umstellen, wird der Raum für sie schwieriger nutzbar.
Das ist ein gutes Argument. Andererseits brauchen wir flexible Tische, wenn dort Workshops oder Lerngruppen stattfinden sollen.
Welche Angebote sind denn konkret geplant? A: Eine ehrenamtliche Gruppe würde kostenlose digitale Workshops anbieten.
Dafür brauchen wir Arbeitsflächen und einige Computer. Außerdem würden Studierende und Selbstständige den Raum besonders am späten Nachmittag und am Abend nutzen.
Das klingt sinnvoll. Vormittags und am frühen Nachmittag sind unsere Treffen allerdings besonders gut besucht.
Außerdem könnte eine lokale Gesundheitsorganisation dort regelmäßig leichte Bewegungs- und Informationsangebote durchführen. A: Unter der Voraussetzung, dass genug freie Fläche bleibt, müsste sich das kombinieren lassen.
Möglich. Wir müssen aber auch die größere Investition auswählen.
Was würdest du finanzieren? A: Ursprünglich wollte ich einen festen Computerbereich einrichten.
Das würde dauerhaft einen großen Teil des Raums blockieren. A: Stimmt.
Mobile Geräte wären vielleicht sinnvoller. Dann könnten wir die Computer nur dann aufstellen, wenn sie gebraucht werden.
Ich hatte an eine kleine Küche mit einem sozialen Bereich gedacht, weil unsere Treffen davon profitieren würden. A: Die wäre praktisch, aber auch ziemlich festgelegt.
Was hältst du stattdessen von guten flexiblen Möbeln und ausreichend Stauraum? B: Dann könnten wir morgens eine ruhige Sitzordnung haben und später Platz für Workshops oder Bewegung schaffen.
Genau. Die Geräte könnten wir mobil lagern, und für Kaffee oder Getränke reicht vielleicht zunächst die vorhandene kleine Ecke.
Damit könnte ich leben. Allerdings möchte ich klare Ruhezeiten.
Einverstanden. Vormittage könnten vor allem für ruhige Treffen und Gesundheitsangebote reserviert sein.
Und die Nachmittage? A: Dort könnten gemischte Workshops stattfinden.
Am späten Nachmittag und an ausgewählten Abenden wäre Lernen, digitales Arbeiten oder ein Kulturangebot möglich. B: Kulturveranstaltungen können laut werden.
Ich würde sie deshalb nicht jeden Abend erlauben. A: Das finde ich vernünftig.
Vielleicht nur an bestimmten Abenden und mit einer festen Endzeit. B: Gut.
Mir wäre außerdem wichtig, dass wir nicht nur getrennte Programme für Jung und Alt anbieten. A: Absolut.
Gerade die digitalen Workshops könnten generationenübergreifend sein. Ältere Teilnehmende lernen digitale Anwendungen, während sie vielleicht eigene Kenntnisse oder Erfahrungen einbringen.
Dann hätten wir tatsächlich Begegnung statt nur einen geteilten Raum. A: Also investieren wir in flexible, leicht bewegliche Möbel und Stauraum, nutzen mobile Technik und teilen die Zeiten nach unterschiedlichen Bedürfnissen auf.
Dazu kommen ruhige Zeitfenster, begrenzte Abendveranstaltungen und einige gemeinsame Angebote. A: Damit wäre der Raum flexibel, ohne dass eine Gruppe dauerhaft Vorrang bekommt.
Einverstanden. Das halte ich für deutlich fairer als eine feste Einrichtung nur für eine bestimmte Nutzung.