SPRECHEN · MONOLOG

C1 · Kann eine Gesellschaft nachhaltiger werden, ohne auf Wohlstand zu verzichten?

C1~ 7 Min.
Sieh dir die Situation an und analysiere, warum Maja den vermeintlichen Gegensatz zwischen Klimaschutz und Wohlstand zunehmend infrage stellt. Unterscheide zwischen materiellem Konsum und Lebensqualität, berücksichtige soziale Verteilungsfragen und entwickle eine differenzierte Position dazu, welche Veränderungen eine nachhaltige Gesellschaft tatsächlich verlangen würde.
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SITUATION

Worum geht es?

Maja arbeitet seit mehreren Jahren an nachhaltiger Stadtentwicklung. Dabei hat sie erlebt, dass manche Klimaschutzmaßnahmen den Alltag verbessern können, während andere Kosten verursachen, die gesellschaftlich sehr unterschiedlich getragen werden.

Maja beobachtet in einem umgestalteten Stadtviertel, wie Klimaschutz, Lebensqualität und unterschiedliche soziale Interessen zusammenwirken.
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DEIN MONOLOG

Sprich über diese Punkte

  1. Warum verband Maja Klimaschutz zunächst mit einem möglichen Verlust an Wohlstand?
  2. Welche Veränderungen im Stadtviertel verbessern gleichzeitig Nachhaltigkeit und Lebensqualität?
  3. Warum können niedrigere Energie- oder Mobilitätskosten ebenfalls als Wohlstandsgewinn betrachtet werden?
  4. Welche realen wirtschaftlichen Kosten entstehen trotzdem durch die Transformation?
  5. Warum treffen identische Preissteigerungen verschiedene Einkommensgruppen unterschiedlich stark?
  6. Welche Bedeutung hat der ökologische Fußabdruck wohlhabender Haushalte für die Verteilungsfrage?
  7. Warum reicht technische Effizienz allein möglicherweise nicht aus?
  8. Was versteht man in diesem Zusammenhang unter einem Rebound-Effekt?
  9. Welche Aspekte von Wohlstand lassen sich nicht sinnvoll auf Konsum oder Einkommen reduzieren?
  10. Unter welchen Bedingungen könnten Klimaschutz und hoher gesellschaftlicher Wohlstand miteinander vereinbar sein?
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SOFORT SPRECHEN

Starte mit diesen Sätzen

  • Wohlstand und materieller Konsum sind nicht vollständig deckungsgleich.
  • Bestimmte Klimaschutzmaßnahmen können die Lebensqualität sogar unmittelbar verbessern.
  • Gleichzeitig wäre es unrealistisch, eine tiefgreifende Transformation als völlig kostenlos darzustellen.
  • Dieselben Kosten wirken sich auf unterschiedliche Haushalte sehr verschieden aus.
  • Wer über größere finanzielle Spielräume verfügt, kann Preissteigerungen wesentlich leichter auffangen.
SPRACHHILFE

Alles Wichtige auf einen Blick

Weitere Redemittel

  • Technische Effizienz führt nicht automatisch zu einem entsprechend geringeren Ressourcenverbrauch.
  • Ein Teil der Einsparungen kann durch zusätzlichen Konsum wieder verloren gehen.
  • Eine nachhaltige Gesellschaft müsste deshalb auch über die Art des Konsums diskutieren.
  • Wohlstand umfasst neben Einkommen auch Sicherheit, Gesundheit, Zeit und öffentliche Infrastruktur.
  • Politische Akzeptanz hängt wesentlich davon ab, wie Kosten und Vorteile verteilt werden.

Pflichtlexik

  • der Wohlstand
  • die Lebensqualität
  • der materielle Konsum
  • das Wirtschaftswachstum
  • der Ressourcenverbrauch
  • der ökologische Fußabdruck
  • der Rebound-Effekt
  • die Verteilungswirkung
  • die Transformationskosten
  • die Kaufkraft
  • soziale Ausgleichsmechanismen
  • ökologische Grenzen
  • gesellschaftliche Akzeptanz
  • ressourcenintensiv
  • Wohlstand neu definieren
  • Belastungen verteilen

Grammatik

  • Auf den ersten Blick scheint ein Zielkonflikt zwischen … und … unvermeidbar.
  • Bei genauerer Betrachtung hängt dies jedoch davon ab, was unter … verstanden wird.
  • Wenngleich bestimmte Maßnahmen Kosten verursachen, …
  • Insofern als Wohlstand mehr umfasst als …, …
  • Dem ließe sich entgegenhalten, dass …
  • Dies setzt allerdings voraus, dass …
  • Je ungleicher die Belastungen verteilt werden, desto …
  • Unter der Annahme, dass Effizienzgewinne teilweise durch Mehrkonsum aufgehoben werden, …
  • Es wäre zu kurz gegriffen, Nachhaltigkeit ausschließlich als … zu interpretieren.
  • Ebenso wenig überzeugt die Annahme, dass …
  • Ausschlaggebend ist vielmehr, welche Formen von …
  • Daraus ergibt sich ein Wohlstandsbegriff, der …
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