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Germannika
B1.2
Jugendcamp an der Küste trotz Hurrikanwarnung?
EXTREMWETTER UND KATASTROPHENSCHUTZ1 Begleitmaterial1 Aufgabe
Begleitmaterial
Begleitmaterial · Video
Kurzerklärt: Wie Hurrikans entstehen
Arbeitsauftrag
Sieh dir das Video vollständig an. Achte darauf, welche Bedingungen für die Entstehung eines Hurrikans notwendig sind, wie sich das Wettersystem verstärkt und warum Hurrikans über Land normalerweise schwächer werden. Öffne danach bei Bedarf die neu erstellte Textfassung.
Das kurze Erklärvideo zeigt, wie über warmen tropischen Meeren aus feuchter Luft, Gewitterwolken und einem Gebiet mit niedrigem Luftdruck ein rotierender tropischer Wirbelsturm entstehen kann.
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Hurrikans sind starke tropische Wirbelstürme. Sie entstehen über warmen Meeren in tropischen Regionen. Im Atlantik und im nordöstlichen Pazifik nennt man solche Stürme Hurrikans. In anderen Regionen werden dafür auch die Begriffe Taifun oder Zyklon verwendet.
Für die Entstehung muss das Wasser an der Meeresoberfläche über eine größere Fläche sehr warm sein. Durch die Wärme verdunstet viel Wasser. Die warme und feuchte Luft steigt nach oben. In Bodennähe entsteht dadurch ein Gebiet mit niedrigem Luftdruck, in das weitere Luft hineinströmt.
In größerer Höhe kühlt der Wasserdampf ab und bildet Wolken. Dabei wird Wärme freigesetzt. Diese zusätzliche Energie lässt noch mehr Luft aufsteigen. Neue warme und feuchte Luft strömt vom Meer nach und verstärkt das Wettersystem weiter.
Durch die Drehung der Erde beginnt sich die einströmende Luft um das Tiefdruckgebiet zu bewegen. Aus mehreren Gewittern kann zunächst ein tropisches Tief und später ein tropischer Sturm entstehen. Erreicht der Sturm eine anhaltende Windgeschwindigkeit von mindestens 119 Kilometern pro Stunde, wird er als Hurrikan bezeichnet.
Damit sich ein Hurrikan weiter verstärken kann, benötigt er warmes Meerwasser und günstige Windbedingungen. Starke Unterschiede zwischen den Windrichtungen oder Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhen können den Aufbau des Sturms stören.
Im Zentrum eines starken Hurrikans kann sich ein relativ ruhiges Auge bilden. Um dieses Auge liegt jedoch eine Zone mit besonders starken Winden und heftigen Niederschlägen. Gefährlich sind nicht nur die Windgeschwindigkeiten, sondern auch große Regenmengen, Überschwemmungen, hohe Wellen und ein starker Anstieg des Meeresspiegels an der Küste.
Erreicht ein Hurrikan das Festland oder zieht er über kälteres Wasser, verliert er seine wichtigste Energiequelle. Deshalb wird er normalerweise schwächer. Trotzdem kann er auch weit im Landesinneren noch schwere Schäden und Überschwemmungen verursachen.
Da sich Zugrichtung und Stärke eines Hurrikans verändern können, müssen offizielle Wetterwarnungen und Anweisungen der Behörden beachtet werden. Reisen in gefährdete Küstenregionen sollten nicht allein aufgrund einer allgemeinen Wettervorhersage, sondern mithilfe aktueller Warnungen und Evakuierungspläne beurteilt werden.
Für die Entstehung muss das Wasser an der Meeresoberfläche über eine größere Fläche sehr warm sein. Durch die Wärme verdunstet viel Wasser. Die warme und feuchte Luft steigt nach oben. In Bodennähe entsteht dadurch ein Gebiet mit niedrigem Luftdruck, in das weitere Luft hineinströmt.
In größerer Höhe kühlt der Wasserdampf ab und bildet Wolken. Dabei wird Wärme freigesetzt. Diese zusätzliche Energie lässt noch mehr Luft aufsteigen. Neue warme und feuchte Luft strömt vom Meer nach und verstärkt das Wettersystem weiter.
Durch die Drehung der Erde beginnt sich die einströmende Luft um das Tiefdruckgebiet zu bewegen. Aus mehreren Gewittern kann zunächst ein tropisches Tief und später ein tropischer Sturm entstehen. Erreicht der Sturm eine anhaltende Windgeschwindigkeit von mindestens 119 Kilometern pro Stunde, wird er als Hurrikan bezeichnet.
Damit sich ein Hurrikan weiter verstärken kann, benötigt er warmes Meerwasser und günstige Windbedingungen. Starke Unterschiede zwischen den Windrichtungen oder Windgeschwindigkeiten in verschiedenen Höhen können den Aufbau des Sturms stören.
Im Zentrum eines starken Hurrikans kann sich ein relativ ruhiges Auge bilden. Um dieses Auge liegt jedoch eine Zone mit besonders starken Winden und heftigen Niederschlägen. Gefährlich sind nicht nur die Windgeschwindigkeiten, sondern auch große Regenmengen, Überschwemmungen, hohe Wellen und ein starker Anstieg des Meeresspiegels an der Küste.
Erreicht ein Hurrikan das Festland oder zieht er über kälteres Wasser, verliert er seine wichtigste Energiequelle. Deshalb wird er normalerweise schwächer. Trotzdem kann er auch weit im Landesinneren noch schwere Schäden und Überschwemmungen verursachen.
Da sich Zugrichtung und Stärke eines Hurrikans verändern können, müssen offizielle Wetterwarnungen und Anweisungen der Behörden beachtet werden. Reisen in gefährdete Küstenregionen sollten nicht allein aufgrund einer allgemeinen Wettervorhersage, sondern mithilfe aktueller Warnungen und Evakuierungspläne beurteilt werden.
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Tagesschau (ARD) · „Kurzerklärt: Wie Hurrikans entstehen“ · tagesschau / Wikimedia Commons
Abruf: 31.07.2026
„Kurzerklärt: Wie Hurrikans entstehen“ – Tagesschau (ARD). Lizenz: CC BY-SA 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.2 neu erstellt, sprachlich strukturiert und sachlich ergänzt. Bearbeitete Textfassung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.
Abruf: 31.07.2026
„Kurzerklärt: Wie Hurrikans entstehen“ – Tagesschau (ARD). Lizenz: CC BY-SA 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.2 neu erstellt, sprachlich strukturiert und sachlich ergänzt. Bearbeitete Textfassung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.
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