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Germannika
A2.2

Eine legale Graffitiwand für Jugendliche

KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM1 Begleitmaterial1 Aufgabe

Begleitmaterial

Begleitmaterial · Video

Graffitis

Arbeitsauftrag
Sieh dir das Video vollständig an. Achte darauf, seit wann es Graffitis gibt, welche verschiedenen Formen von Graffiti gezeigt werden und warum Graffitis unterschiedlich bewertet werden. Öffne danach bei Bedarf die bearbeitete Textfassung.
Das Erklärvideo zeigt die Geschichte von Graffitis, erklärt verschiedene Formen und Stile und beschreibt den Konflikt zwischen künstlerischem Ausdruck und der Beschädigung fremden Eigentums.
AKTE FREIGEGEBENBearbeitete Textfassung zum Video (A2.2)Erst nach dem Hören oder Sehen öffnen.FREIGEGEBEN
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Graffitis sind Bilder, Buchstaben oder Symbole, die auf Wände und andere Oberflächen gemalt, gesprüht oder gekratzt werden. Menschen möchten damit häufig zeigen: Ich war hier.

Die Idee ist nicht neu. Schon vor sehr langer Zeit hinterließen Menschen Bilder und Zeichen an Höhlenwänden. Auch später wurden Zeichen verwendet, um anderen Menschen Informationen zu geben. Wanderarbeiter in den USA markierten zum Beispiel Orte, an denen es Arbeit, Essen oder eine Gefahr gab.

In den 1980er-Jahren wurden Graffitis ein wichtiger Teil der Hip-Hop-Kultur. Jugendliche sprühten ihre Namen und Botschaften auf Wände oder Züge. Damit wollten sie sichtbar werden und zeigen, dass auch sie zur Stadt gehören.

Eine einfache Form des Graffitis ist ein Tag. Das ist meistens eine schnelle Unterschrift oder ein persönliches Zeichen. Große und besonders detaillierte Bilder nennt man Pieces. Für sie brauchen die Künstlerinnen und Künstler viel Zeit, Übung und Farbe.

Graffitis können politische oder gesellschaftliche Botschaften enthalten. Andere Werke fallen vor allem durch besondere Farben, Formen und Schriftarten auf. Auch Street Art gehört zur Kunst im öffentlichen Raum. Eine genaue Grenze zwischen Street Art und Graffiti gibt es jedoch nicht immer.

Graffitis werden sehr unterschiedlich bewertet. Einige Menschen sehen darin eine kreative Kunstform, die eine Stadt interessanter macht. Andere ärgern sich, wenn ohne Erlaubnis Häuser, Verkehrsmittel oder andere fremde Flächen besprüht werden.

Legale Graffitiwände können einen Kompromiss bieten. Jugendliche erhalten dort einen Ort, an dem sie kreativ arbeiten dürfen. Gleichzeitig können andere Gebäude besser geschützt werden. Für eine solche Fläche braucht man jedoch klare Regeln, regelmäßige Pflege und eine Einigung darüber, welche Inhalte erlaubt sind.
Quelle & Rechte anzeigen
Minh Thu Tran · „Graffitis“ · Planet Wissen / WDR
Abruf: 31.07.2026
„Graffitis“ – Minh Thu Tran / Planet Wissen. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für A2.2 sprachlich vereinfacht, neu formuliert und strukturiert. Bearbeitete Textfassung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.
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