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Germannika
B1.1
Eine sichere Museumsvorführung über Eilmers Flugversuch planen
FLUGGESCHICHTE, ERFINDERGEIST UND RISIKEN1 Begleitmaterial1 Aufgabe
Begleitmaterial
Begleitmaterial · Video
Ein fliegender Mönch als Pionier
Arbeitsauftrag
Sehen Sie sich das Video vollständig an. Achten Sie darauf, wann Eilmer von Malmesbury seinen Flugversuch unternahm, wie sein Fluggerät aufgebaut war, wie weit er vermutlich flog und warum der Versuch mit einer schweren Verletzung endete. Öffnen Sie danach bei Bedarf die vereinfachte Textfassung.
Das kurze Erklärvideo berichtet über den Mönch Eilmer von Malmesbury, der ungefähr im Jahr 1000 mit zwei großen, Vogelflügeln ähnlichen Flügeln von einem Turm sprang. Er gilt trotz seines gefährlichen Absturzes als einer der ersten dokumentierten Flugpioniere der Geschichte.
AKTE FREIGEGEBENVereinfachte und strukturierte Textfassung zum Video (B1.1)Erst nach dem Hören oder Sehen öffnen.FREIGEGEBEN
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Ungefähr im Jahr 1000 lebte im englischen Kloster Malmesbury ein Mönch namens Eilmer. Er interessierte sich offenbar für die Frage, ob auch ein Mensch fliegen könnte.
Vermutlich ließ er sich von der griechischen Sage über Ikarus und Dädalus inspirieren. Für seinen Versuch baute er ein Fluggerät mit zwei großen Flügeln. Ihre Form orientierte sich an den Flügeln eines Vogels.
Eilmer stieg mit diesem Fluggerät auf einen Turm und sprang hinunter. Nach historischen Berichten segelte er wahrscheinlich bis zu 200 Meter weit.
Der Flug endete jedoch mit einem schweren Sturz. Eilmer überlebte, brach sich aber beide Beine. Wegen dieser Verletzungen soll er für den Rest seines Lebens gehumpelt haben.
Eilmer selbst glaubte später, die Ursache für den Absturz gefunden zu haben. Seiner Meinung nach hatte seinem Fluggerät ein Schwanz aus Federn gefehlt. Ein solcher Schwanz sollte vermutlich für mehr Stabilität sorgen.
Heute weiß man, dass auch diese Ergänzung den Flugapparat wahrscheinlich nicht sicher gemacht hätte. Trotzdem wollte Eilmer den Versuch angeblich noch einmal wiederholen.
Das Kloster soll ihm einen zweiten Sprung jedoch verboten haben. Daher blieb es bei diesem einen dokumentierten Flugversuch.
Nicht alle Einzelheiten der Geschichte können heute mit vollständiger Sicherheit überprüft werden. Dennoch gilt Eilmer von Malmesbury als einer der ersten bekannten Menschen, die mit einem selbst gebauten Fluggerät einen längeren Gleitflug versuchten.
Seine Geschichte zeigt sowohl menschlichen Erfindergeist als auch die großen Gefahren früher Flugversuche. Technische Ideen müssen nicht nur mutig, sondern auch sorgfältig geprüft und sicher erprobt werden.
Vermutlich ließ er sich von der griechischen Sage über Ikarus und Dädalus inspirieren. Für seinen Versuch baute er ein Fluggerät mit zwei großen Flügeln. Ihre Form orientierte sich an den Flügeln eines Vogels.
Eilmer stieg mit diesem Fluggerät auf einen Turm und sprang hinunter. Nach historischen Berichten segelte er wahrscheinlich bis zu 200 Meter weit.
Der Flug endete jedoch mit einem schweren Sturz. Eilmer überlebte, brach sich aber beide Beine. Wegen dieser Verletzungen soll er für den Rest seines Lebens gehumpelt haben.
Eilmer selbst glaubte später, die Ursache für den Absturz gefunden zu haben. Seiner Meinung nach hatte seinem Fluggerät ein Schwanz aus Federn gefehlt. Ein solcher Schwanz sollte vermutlich für mehr Stabilität sorgen.
Heute weiß man, dass auch diese Ergänzung den Flugapparat wahrscheinlich nicht sicher gemacht hätte. Trotzdem wollte Eilmer den Versuch angeblich noch einmal wiederholen.
Das Kloster soll ihm einen zweiten Sprung jedoch verboten haben. Daher blieb es bei diesem einen dokumentierten Flugversuch.
Nicht alle Einzelheiten der Geschichte können heute mit vollständiger Sicherheit überprüft werden. Dennoch gilt Eilmer von Malmesbury als einer der ersten bekannten Menschen, die mit einem selbst gebauten Fluggerät einen längeren Gleitflug versuchten.
Seine Geschichte zeigt sowohl menschlichen Erfindergeist als auch die großen Gefahren früher Flugversuche. Technische Ideen müssen nicht nur mutig, sondern auch sorgfältig geprüft und sicher erprobt werden.
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ZDF/Terra X/Björn Raddatz/Helen Soyka/Anna Krämer/Maximilian Heß · „Ein fliegender Mönch als Pionier“ · ZDF goes Schule / Terra X
Abruf: 31.07.2026
„Ein fliegender Mönch als Pionier“ – ZDF/Terra X/Björn Raddatz/Helen Soyka/Anna Krämer/Maximilian Heß. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.1 sprachlich vereinfacht, erweitert, neu formuliert und strukturiert. Bearbeitete Textfassung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.
Abruf: 31.07.2026
„Ein fliegender Mönch als Pionier“ – ZDF/Terra X/Björn Raddatz/Helen Soyka/Anna Krämer/Maximilian Heß. Lizenz: CC BY-SA 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.1 sprachlich vereinfacht, erweitert, neu formuliert und strukturiert. Bearbeitete Textfassung ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.
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