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A2: Leselektüre: Wohnen und Nachbarschaft

A2 LESETRAINING

Wohnen und Nachbarschaft

Lebensnahe Lesetexte für Deutschlernende – mit Fotos, individuellen Lesebegleitern, Verständnisfragen, Lösungen und einem Abschlusstest.

A2 LESEN & VERSTEHEN

Acht Geschichten über Hochhäuser, freundliche Nachbarn, Konflikte, Gärten, Umzüge, Hausregeln, Nachbarschaftsfeste und das eigene Zimmer.

8 Lesetexte 8 Lesebegleiter 65 Textfragen 8 Abschlussfragen
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TEXT 1

Ich wohne in einem Hochhaus

↑ Übersicht

Ich wohne mit meiner Familie in einem Hochhaus in der Stadt. Unsere Wohnung ist im 8. Stock. Das ist ziemlich hoch, aber wir haben einen Aufzug. Ohne Aufzug wäre es sehr anstrengend, so viele Treppen zu steigen!

Unsere Wohnung ist modern und hell. Wir haben ein großes Wohnzimmer mit einem Balkon. Von dort sieht man die ganze Nachbarschaft: andere Hochhäuser, die Straße mit den Autos, einen kleinen Park und manchmal sogar den Sonnenuntergang. Das gefällt mir besonders gut.

Im Hochhaus wohnen viele Menschen. Manchmal hört man Geräusche aus anderen Wohnungen – ein Baby schreit, jemand hört Musik oder kocht etwas mit starkem Geruch. Aber meistens ist es ruhig. Die Hausverwaltung achtet darauf, dass alle die Regeln einhalten.

Ich finde es schön, im Hochhaus zu wohnen. Ich habe viele Nachbarn, man grüßt sich im Flur oder im Aufzug. Wenn etwas kaputt ist, kann man den Hausmeister anrufen. Das ist praktisch.

Natürlich ist es manchmal eng im Aufzug, besonders morgens, wenn alle zur Arbeit oder zur Schule wollen. Aber das ist normal. Ich mag meine Wohnung, weil sie gemütlich ist und ich mich hier wohlfühle.

Fragen zum Text

5 Fragen
  1. In welchem Stock wohnt die Familie?
  2. Wie fährt man zur Wohnung?
  3. Was sieht man vom Balkon?
  4. Welche Geräusche hört man manchmal?
  5. Wer hilft, wenn etwas kaputt ist?
TEXT 2

Meine Nachbarn sind sehr nett!

↑ Übersicht

Ich wohne seit zwei Jahren in diesem Haus. Am Anfang kannte ich niemanden. Aber mit der Zeit habe ich viele Nachbarn kennengelernt. Jeden Morgen sage ich freundlich „Guten Tag“, wenn ich jemanden im Treppenhaus treffe. Besonders oft spreche ich mit Frau Bauer aus dem dritten Stock. Sie hat mir schon oft geholfen – zum Beispiel, als mein Paket bei ihr ankam oder als ich krank war.

Auch Herr Meier, der ältere Herr aus dem Erdgeschoss, ist sehr hilfsbereit. Er gießt meine Blumen, wenn ich im Urlaub bin. Letzte Woche haben wir sogar zusammen einen Kaffee getrunken und ein bisschen geplaudert.

Manchmal organisieren wir kleine Feste im Hof. Da bringt jeder etwas mit, und wir sitzen zusammen, essen, reden und lachen. Ich finde es schön, dass wir Nachbarn uns unterstützen. Es ist ein gutes Gefühl, nicht allein zu sein.

Fragen zum Text

10 Fragen
  1. Seit wann wohnt die Person in dem Haus?
  2. Wie hat sie die Nachbarn kennengelernt?
  3. Mit wem spricht sie besonders oft?
  4. Was hat Frau Bauer gemacht?
  5. Wer ist Herr Meier?
  6. Was macht Herr Meier im Urlaub der Person?
  7. Was organisieren die Nachbarn manchmal?
  8. Was bringt jeder zu den Festen mit?
  9. Warum fühlt sich die Person nicht allein?
  10. Wie ist das Verhältnis zwischen den Nachbarn?
TEXT 3

Ein Problem mit dem Nachbarn

↑ Übersicht

Letzte Woche hatte ich ein Problem mit meinem Nachbarn Herrn Schröder. Es war Freitagabend, und ich habe meine Freunde eingeladen. Wir haben Musik gehört und laut gelacht. Es war schon nach 22 Uhr, aber ich habe nicht an die Nachtruhe gedacht.

Am nächsten Morgen stand Herr Schröder vor meiner Tür. Er war nicht freundlich. Er sagte, dass er nicht schlafen konnte, weil es so laut war. Ich war überrascht und auch ein bisschen verlegen. Ich habe ihm erklärt, dass wir nur einmal im Monat feiern. Aber er war trotzdem wütend.

Wir haben diskutiert, und es war kein schönes Gespräch. Ich habe gemerkt, dass er wirklich genervt war. Deshalb habe ich mich später bei ihm entschuldigt. Ich habe ihm einen kleinen Kuchen gebracht und gesagt: „Es tut mir leid.“ Herr Schröder war überrascht, aber er hat gelächelt.

Jetzt reden wir wieder miteinander. Wir haben sogar besprochen, wie wir solche Probleme in Zukunft vermeiden können. Manchmal gibt es Streit, aber eine Entschuldigung hilft oft.

Fragen zum Text

8 Fragen
  1. Wann war das Problem mit dem Nachbarn?
  2. Was hat die Hauptperson gemacht?
  3. Warum war der Nachbar wütend?
  4. Wie hat die Hauptperson reagiert?
  5. Was hat die Hauptperson dem Nachbarn gebracht?
  6. Wie hat der Nachbar reagiert?
  7. Was haben die beiden später besprochen?
  8. Wie kann man Probleme mit Nachbarn lösen?
TEXT 4

Wir haben einen Garten hinter dem Haus

↑ Übersicht

Wir wohnen in einem kleinen Haus mit einem schönen Garten hinter dem Haus. Der Garten ist nicht sehr groß, aber er ist unser Lieblingsort im Sommer. Dort wachsen viele bunte Blumen, und der Rasen ist immer grün. Meine Tochter spielt dort oft mit ihren Freundinnen. Sie laufen, springen oder machen kleine Spiele. Manchmal bringt sie ein Springseil oder einen Ball mit.

Am Wochenende grillen wir im Garten. Mein Mann ist ein echter Grillmeister! Er legt Würstchen, Fleisch und Gemüse auf den Grill. Die Nachbarn kommen oft vorbei. Dann reden wir, lachen zusammen und essen leckeres Essen. Jeder bringt etwas mit: Salat, Brot, Nachtisch oder Getränke. Die Stimmung ist immer gut, und die Kinder freuen sich auch.

Im Garten haben wir auch einen kleinen Tisch mit Stühlen und eine Schaukel. Abends sitzen wir draußen, trinken Tee oder Saft und genießen die frische Luft. Für uns ist der Garten mehr als nur ein Stück Land – er ist ein Ort für Familie, Freunde und schöne Erinnerungen.

Fragen zum Text

8 Fragen
  1. Wo ist der Garten?
  2. Was gibt es im Garten?
  3. Was machen die Kinder im Garten?
  4. Was machen die Erwachsenen?
  5. Mit wem grillen sie?
  6. Wie ist die Stimmung im Garten?
  7. Warum ist der Garten wichtig für die Familie?
  8. Wie oft verbringen sie Zeit im Garten?
TEXT 5

Ich bin umgezogen!

↑ Übersicht

Letzte Woche bin ich umgezogen. Der Umzug war anstrengend, aber jetzt bin ich sehr glücklich. Ich wohne jetzt in einer neuen Wohnung im Stadtzentrum. Die Wohnung ist heller und größer als meine alte. Es gibt ein großes Wohnzimmer, eine moderne Küche und ein Schlafzimmer mit einem schönen Fenster. Besonders gefällt mir der Balkon – dort kann ich morgens Kaffee trinken und die Sonne genießen.

Am Umzugstag war viel los. Ich habe viele Kartons gepackt: Bücher, Kleidung, Geschirr, Deko. Meine Freundin hat mir geholfen. Wir haben zusammen alles getragen und ausgepackt. Die Möbel haben wir neu gestellt, und jetzt sieht alles gemütlich aus. Ich habe auch neue Nachbarn kennengelernt – sie sind freundlich und haben mich schon willkommen geheißen.

Die Umgebung ist auch anders. In meiner alten Straße war es ruhig. Jetzt gibt es viele Geschäfte, Cafés und einen Park ganz in der Nähe. Ich kann zu Fuß zur Arbeit gehen, und das ist super. Ich freue mich auf die neue Zeit in meiner Wohnung. Alles ist noch neu, aber ich fühle mich schon wohl.

Fragen zum Text

10 Fragen
  1. Wann ist sie umgezogen?
  2. Wie war der Umzugstag?
  3. Wo wohnt sie jetzt?
  4. Wie ist die neue Wohnung?
  5. Was gefällt ihr besonders?
  6. Wer hat beim Umzug geholfen?
  7. Was haben sie zusammen gemacht?
  8. Wie sind die neuen Nachbarn?
  9. Was gibt es in der neuen Umgebung?
  10. Wie fühlt sie sich in der neuen Wohnung?
TEXT 6

Unsere Hausordnung – was ist erlaubt?

↑ Übersicht

In unserem Haus gibt es klare Regeln für alle. Wir nennen das Hausordnung. Die Regeln helfen, dass alle gut miteinander leben können.

Man muss den Müll richtig trennen: Papier, Plastik, Bio und Restmüll. Es gibt für alles eigene Tonnen.

Zwischen 22 Uhr und 7 Uhr ist Ruhezeit. In dieser Zeit darf man keine Musik laut hören oder staubsaugen.

Haustiere sind erlaubt. Viele Nachbarn haben einen Hund oder eine Katze. Aber die Tiere sollen ruhig sein und niemanden stören.

Die Waschküche muss sauber bleiben. Wenn man Wäsche wäscht, muss man nachher sauber machen.

Und ganz wichtig: Man soll Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Wenn alle freundlich sind, ist das Leben im Haus schön!

Fragen zum Text

7 Fragen
  1. Was ist eine Hausordnung?
  2. Wie muss man den Müll trennen?
  3. Wann ist die Ruhezeit?
  4. Was darf man in der Ruhezeit nicht machen?
  5. Sind Haustiere erlaubt?
  6. Was muss man in der Waschküche machen?
  7. Warum soll man Rücksicht auf die Nachbarn nehmen?
TEXT 7

Ein Fest mit der Nachbarschaft

↑ Übersicht

Am Samstag haben wir ein Sommerfest im Garten gefeiert. Viele Nachbarn waren da. Es war warm, die Sonne hat geschienen und alle waren gut gelaunt. Jeder hat etwas zu essen mitgebracht: Es gab Salate, Würstchen, Brot, Kuchen und auch Getränke. Die Tische standen draußen, und wir haben zusammen gegessen.

Die Kinder haben auf der Wiese gespielt. Es gab Ballspiele und Musik. Die Erwachsenen haben geredet, gelacht und sich kennengelernt. Ich habe zum ersten Mal mit Frau Becker aus dem zweiten Stock gesprochen. Sie ist sehr nett! Auch Herr Schmidt hat Witze erzählt, alle haben gelacht.

Am Abend haben wir Musik gehört und getanzt. Es war eine sehr schöne Stimmung. Ich finde es toll, wenn man die Nachbarn besser kennenlernt. Jetzt weiß ich: In unserem Haus wohnen viele freundliche Menschen.

Fragen zum Text

7 Fragen
  1. Was feiern die Nachbarn?
  2. Wann findet das Fest statt?
  3. Was gibt es zu essen und zu trinken?
  4. Welche Spiele oder Aktivitäten gibt es?
  5. Was hört man auf dem Fest?
  6. Wie lernen sich die Leute kennen?
  7. Warum ist das Fest schön?
TEXT 8

Mein Zimmer – mein Rückzugsort

↑ Übersicht

Mein Zimmer ist mein Lieblingsort in der Wohnung. Hier kann ich lesen, Musik hören, lernen oder einfach entspannen. Die Wände sind hellgrün gestrichen, das gibt dem Raum eine ruhige und freundliche Stimmung. Ich habe ein großes Fenster mit weißen Vorhängen – so ist es tagsüber schön hell.

In meinem Zimmer stehen ein Bett, ein Nachttisch mit einer Lampe und ein Regal mit vielen Büchern. Ich habe auch einen Schreibtisch, an dem ich Hausaufgaben mache oder am Laptop arbeite. Auf dem Schreibtisch steht eine kleine Pflanze – das gefällt mir sehr. Neben dem Bett liegen bunte Kissen, und an der Wand hängen Bilder mit Naturmotiven.

Ich habe mein Zimmer selbst eingerichtet. Es ist gemütlich und ordentlich. Wenn ich Ruhe brauche, ziehe ich mich hierher zurück. Hier fühle ich mich sicher und wohl. Das ist mein persönlicher Ort zum Abschalten.

Fragen zum Text

10 Fragen
  1. Was ist der Lieblingsort der Person?
  2. Welche Farbe haben die Wände?
  3. Was steht auf dem Nachttisch?
  4. Was macht die Person am Schreibtisch?
  5. Was steht auf dem Schreibtisch?
  6. Was liegt neben dem Bett?
  7. Was hängt an der Wand?
  8. Wie fühlt sich die Person in ihrem Zimmer?
  9. Wer hat das Zimmer eingerichtet?
  10. Was macht die Person, wenn sie Ruhe braucht?
ABSCHLUSSTEST

Was hast du aus allen acht Texten verstanden?

Wähle jeweils eine Antwort. Danach erhältst du dein Ergebnis und siehst, welche Antworten richtig waren.

01Was gefällt der Person besonders an ihrer Wohnung im Hochhaus?
02Wie hilft Herr Meier der Person?
03Wie löst die Hauptperson den Konflikt mit Herrn Schröder?
04Warum ist der Garten für die Familie besonders wichtig?
05Was ist ein Vorteil der neuen Wohnung?
06Was darf man während der Ruhezeit nicht machen?
07Was machen die Nachbarn beim Sommerfest?
08Warum ist das Zimmer ein Rückzugsort?
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