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Germannika
B2.1

Bewahrung oder Verfall · Melancholie als Stadtmarke · Klänge als kulturelles Gedächtnis

STADTIDENTITÄT, ERINNERUNG UND ÖFFENTLICHE WAHRNEHMUNG1 Begleitmaterial3 Aufgaben

Begleitmaterial

Begleitmaterial · Video

Die Stadt

Arbeitsauftrag
Sieh dir das Musikvideo vollständig an und lies anschließend den Liedtext. Achte darauf, wie graue Farben, Nebel, Meer, Wind, Möwenrufe, der Ruf eines Seemanns und die wiederholte Aussage „Und alles ist wie damals noch“ ein Bild von Bewegung und gleichzeitigem Stillstand erzeugen. Berücksichtige, dass der Liedtext eine freie Bearbeitung nach Motiven von Theodor Storms Gedicht „Die Stadt“ ist. Wähle danach eine der drei Schreibaufgaben.
Die freie Liedbearbeitung übernimmt einzelne Motive und Verse aus Theodor Storms Gedicht „Die Stadt“, gestaltet daraus jedoch einen neuen Text. Eine graue, vom Nebel bedeckte Küstenstadt liegt still neben dem bewegten Meer. Rufe, Wind, Wellen und Möwen bilden ihr akustisches Gedächtnis, während der Refrain behauptet, alles sei noch wie früher. Dadurch entstehen Fragen nach dem Unterschied zwischen Bewahrung und Stillstand, nach der touristischen Vermarktung von Melancholie und nach Geräuschen als Teil städtischer Erinnerung.
AKTE FREIGEGEBENLiedtext: Die StadtErst nach dem Hören oder Sehen öffnen.FREIGEGEBEN
AKTE · TRANSKRIPTFREIGEGEBEN
Die Stadt
Freie Textbearbeitung nach Motiven des Gedichts von Theodor Storm

Strophe 1
Am grauen Strand, am grauen Meer,
am grauen Strand, am grauen Meer.
Und seitab liegt die Stadt —
liegt die Stadt.

Strophe 2
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
drückt die Dächer schwer.
Und durch die Stille geht
das Rufen des Seemanns her,
das Rufen… her.

Strophe 3
Es rauscht das Meer, es braust der Wind,
es rauscht… es braust…
Doch still liegt die Stadt —
doch still… liegt die Stadt.

Strophe 4
Die Möwen schreien, die Wogen sind
von grauem Dunst verhüllt,
von grauem Dunst… verhüllt.

Refrain
Und alles ist wie damals noch —
wie damals noch.

Und alles ist wie damals noch —
wie damals… noch.
Quelle & Rechte anzeigen
Theodor Storm, Originalgedicht; Germannika, freie Textbearbeitung, neue Liedzeilen, musikalische Interpretation, Vertonung, Aufnahme und Video · „Die Stadt“ · YouTube-Kanal Germannika / Wikisource
Abruf: 31.07.2026
„Die Stadt“ – freie musikalische Textbearbeitung nach Motiven des gemeinfreien Gedichts von Theodor Storm. Bearbeitung, neue Liedzeilen, Vertonung, Aufnahme und Video: Germannika.
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