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Germannika
B1.2

Ein Schutzkonzept für das Schulfest

GESUNDHEIT UND LÄRMSCHUTZ1 Begleitmaterial1 Aufgabe

Begleitmaterial

Begleitmaterial · Video

Wie beeinflusst Lärm unser Gehör?

Arbeitsauftrag
Sehen Sie sich das Video vollständig an. Achten Sie darauf, wie Schallwellen im Ohr verarbeitet werden, welche Aufgabe die Haarzellen haben und warum dauerhafte Lärmbelastung zu Hörschäden führen kann. Öffnen Sie danach bei Bedarf die vereinfachte Textfassung.
Das kurze Erklärvideo zeigt, wie Geräusche über Trommelfell, Gehörknöchelchen und Hörschnecke verarbeitet werden. Es erklärt die Funktion der inneren und äußeren Haarzellen und beschreibt, warum sich das Gehör nach einer kurzen Belastung erholen kann, dauerhafter Lärm jedoch irreversible Schäden verursachen kann.
AKTE FREIGEGEBENVereinfachte Textfassung zum Video (B1.2)Erst nach dem Hören oder Sehen öffnen.FREIGEGEBEN
AKTE · TRANSKRIPTFREIGEGEBEN
Geräusche und Töne entstehen durch Schwingungen. Diese breiten sich von einer Geräuschquelle als Schallwellen aus.

Wenn eine Schallwelle das menschliche Ohr erreicht, trifft sie zuerst auf das Trommelfell. Danach wird sie über die Gehörknöchelchen bis zur Hörschnecke im Innenohr weitergeleitet. Dort wird die Schallwelle in ein akustisches Signal umgewandelt.

Eine besonders wichtige Aufgabe übernehmen die Haarzellen. In jedem Innenohr befinden sich ungefähr 15.000 solcher Zellen. Fast 80 Prozent davon sind äußere Haarzellen. Sie verstärken leise Töne und leiten die Schwingungen an die inneren Haarzellen weiter.

Die inneren Haarzellen übersetzen die Schallwellen in elektrische Signale. Diese Signale gelangen über den Hörnerv zum Gehirn. Erst dort werden sie als Geräusche, Sprache oder Musik wahrgenommen.

Starker Lärm kann die äußeren Haarzellen nach unten drücken. Dann funktionieren sie vorübergehend nicht mehr richtig. Nach einer Lärmbelastung benötigt das Gehör deshalb eine Ruhepause. Diese sollte ungefähr so lange dauern wie die Belastung selbst.

Bei dauerhafter oder sehr häufiger Lärmbelastung können Haarzellen jedoch abknicken oder absterben. Der Körper kann keine neuen Haarzellen bilden. Solche Schäden sind deshalb nicht heilbar und können zu Schwerhörigkeit führen.

Die Stärke eines Geräusches wird in Dezibel gemessen. Ab etwa 60 Dezibel spricht man von Lärmverschmutzung, die bei längerer Belastung schädlich sein kann. Wie hoch oder tief ein Ton klingt, hängt dagegen von seiner Frequenz ab. Sie wird in Hertz angegeben.

Für den Schutz des Gehörs sind daher nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Dauer und Häufigkeit der Belastung entscheidend.
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ZDF/TerraX plus/Bilderfest/Tim Uhlendorf/Moritz Krause/Benjamin Calliari-Herzberg/Maximilian Heß · „Wie beeinflusst Lärm unser Gehör?“ · ZDF goes Schule / Terra X plus
Abruf: 30.07.2026
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