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Germannika
B1.2

Ein Sicherheitskonzept für eine gefährdete Fjordregion

GLETSCHERSCHWUND, BERGSTÜRZE UND TSUNAMIRISIKEN1 Begleitmaterial1 Aufgabe

Begleitmaterial

Begleitmaterial · Video

Tsunamigefahr durch Gletscherschwund

Arbeitsauftrag
Sehen Sie sich das Video vollständig an. Achten Sie darauf, wie der Gletscherschwund einen Berghang destabilisieren kann, wodurch ein Tsunami im Fjord entstehen könnte und welche Bedeutung die wissenschaftliche Überwachung für die Bevölkerung hat. Öffnen Sie danach bei Bedarf die vereinfachte Textfassung.
Das kurze Erklärvideo zeigt am Beispiel des Barry-Gletschers in Alaska, wie der Rückgang eines Gletschers einen zuvor gestützten Berghang destabilisieren kann. Es erklärt die mögliche Entstehung eines Tsunamis durch eine Gerölllawine sowie die Bedeutung von Messungen, Risikoanalysen und rechtzeitigen Warnungen.
AKTE FREIGEGEBENVereinfachte Textfassung zum Video (B1.2)Erst nach dem Hören oder Sehen öffnen.FREIGEGEBEN
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Der Barry-Gletscher liegt an der Südküste Alaskas in einer schmalen Fjordlandschaft. Durch den Klimawandel schmilzt das Eis immer schneller. Dadurch verändert sich nicht nur der Gletscher selbst, sondern auch die Stabilität der umliegenden Berghänge.

Ein Teil des seitlichen Berghangs wurde früher vom Eis des Gletschers gestützt. Als sich der Gletscher zurückzog, wurde dieser Hang freigelegt. Nun fehlt ein Teil der natürlichen Stütze, und die Bergflanke kann instabil werden.

Forschende befürchten, dass eine sehr große Menge aus Felsen, Geröll und Erde plötzlich in den Fjord stürzen könnte. Eine solche Gerölllawine würde in kurzer Zeit sehr viel Wasser verdrängen.

Da der Fjord schmal ist, könnte dabei eine besonders hohe und gefährliche Welle entstehen. Eine solche Welle wird Tsunami genannt. Sie könnte sich schnell durch den Fjord ausbreiten und Menschen, Boote, Gebäude sowie die Küstenlandschaft gefährden.

Deshalb werden gefährdete Berghänge an der Küste Alaskas intensiv beobachtet. Forschende zeichnen auch kleine Verschiebungen der instabilen Flanken auf. Durch regelmäßige Messungen können sie erkennen, ob sich ein Hang stärker oder schneller bewegt.

Diese Daten ermöglichen keine vollkommen sichere Vorhersage. Sie helfen jedoch dabei, die Gefahr besser einzuschätzen. Wenn auffällige Veränderungen früh erkannt werden, können Warnungen ausgegeben und gefährdete Gebiete rechtzeitig verlassen werden.

Der Gletscherschwund zeigt damit, dass der Klimawandel verschiedene Folgen miteinander verbinden kann. Schmelzendes Eis verändert die Landschaft, destabilisiert Berghänge und kann dadurch sogar das Risiko eines Tsunamis erhöhen.
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ZDF/Terra X/Region Five/I. Zink/O. Roetz/Maximilian Mohr · „Tsunamigefahr durch Gletscherschwund“ · ZDF goes Schule / Terra X
Abruf: 30.07.2026
„Tsunamigefahr durch Gletscherschwund“ – ZDF/Terra X/Region Five/I. Zink/O. Roetz/Maximilian Mohr. Lizenz: CC BY 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.2 sprachlich vereinfacht, neu formuliert, erweitert und strukturiert.
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B1.2Ein Sicherheitskonzept für eine gefährdete Fjordregion