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Germannika
B1.2
Eine Entscheidungsvorlage für ein ostafrikanisches Schutzgebiet
ÖKOSYSTEME, SYMBIOSE UND INVASIVE ARTEN1 Begleitmaterial1 Aufgabe
Begleitmaterial
Begleitmaterial · Video
So beeinflussen sich Lebewesen untereinander
Arbeitsauftrag
Sehen Sie sich das Video vollständig an. Achten Sie darauf, wie Flötenakazien und einheimische Ameisen voneinander profitieren, wie eine invasive Ameisenart diese Beziehung stört und welche indirekten Folgen das für Elefanten, die Landschaft, Löwen und Zebras hat. Öffnen Sie danach bei Bedarf die vereinfachte Textfassung.
Das kurze Erklärvideo zeigt, wie eng verschiedene Arten innerhalb eines Ökosystems miteinander verbunden sind. Am Beispiel von Akazien, einheimischen und invasiven Ameisen, Elefanten, Löwen und Zebras wird deutlich, dass selbst kleine Organismen das Verhalten großer Tiere und die Struktur einer Landschaft beeinflussen können.
AKTE FREIGEGEBENVereinfachte und erweiterte Textfassung zum Video (B1.2)Erst nach dem Hören oder Sehen öffnen.FREIGEGEBEN
AKTE · TRANSKRIPTFREIGEGEBEN
Keine Tier- oder Pflanzenart lebt völlig unabhängig von anderen Lebewesen. Innerhalb eines Ökosystems können selbst sehr kleine Organismen große Veränderungen auslösen.
Ein Beispiel dafür ist die ostafrikanische Flötenakazie. Sie lebt in einer engen Gemeinschaft mit einheimischen Crematogaster-Ameisen.
Der Baum bietet den Ameisen Nahrung und einen geschützten Lebensraum. In seinen angeschwollenen Stacheln können die Insekten leben. Außerdem erhalten sie dort Nektar.
Im Gegenzug verteidigen die Ameisen die Akazie gegen Tiere, die ihre Blätter fressen. Wenn sich Elefanten dem Baum nähern, greifen die Ameisen sie an. Ihre Bisse an empfindlichen Stellen können die Elefanten vertreiben.
Diese Beziehung ist für beide Seiten vorteilhaft und wird Symbiose genannt. Der Baum schützt und ernährt die Ameisen, während die Ameisen den Baum verteidigen.
Dieses Gleichgewicht wird jedoch durch die invasive Dickkopfameise Pheidole megacephala gestört. Sie frisst die nützlichen einheimischen Ameisen und verdrängt sie aus ihrem Lebensraum.
Die invasive Ameisenart verteidigt die Akazien nicht gegen Elefanten. Deshalb können die Elefanten mehr Bäume beschädigen und ihre Blätter fressen.
Wenn weniger Akazien erhalten bleiben, wird die Savannenlandschaft offener. Dadurch verlieren Löwen einen Teil der Deckung, die sie benötigen, um sich unbemerkt an ihre Beute heranzuschleichen.
Die Löwen können deshalb weniger Zebras erbeuten. Eine Veränderung bei den Ameisen wirkt sich somit indirekt auf Bäume, Elefanten, die Landschaft, Löwen und Zebras aus.
Das Beispiel zeigt, dass Naturschutz nicht nur einzelne bekannte Tierarten berücksichtigen darf. Um ein Ökosystem zu verstehen und zu schützen, müssen auch die Beziehungen zwischen seinen verschiedenen Arten untersucht werden.
Ein Beispiel dafür ist die ostafrikanische Flötenakazie. Sie lebt in einer engen Gemeinschaft mit einheimischen Crematogaster-Ameisen.
Der Baum bietet den Ameisen Nahrung und einen geschützten Lebensraum. In seinen angeschwollenen Stacheln können die Insekten leben. Außerdem erhalten sie dort Nektar.
Im Gegenzug verteidigen die Ameisen die Akazie gegen Tiere, die ihre Blätter fressen. Wenn sich Elefanten dem Baum nähern, greifen die Ameisen sie an. Ihre Bisse an empfindlichen Stellen können die Elefanten vertreiben.
Diese Beziehung ist für beide Seiten vorteilhaft und wird Symbiose genannt. Der Baum schützt und ernährt die Ameisen, während die Ameisen den Baum verteidigen.
Dieses Gleichgewicht wird jedoch durch die invasive Dickkopfameise Pheidole megacephala gestört. Sie frisst die nützlichen einheimischen Ameisen und verdrängt sie aus ihrem Lebensraum.
Die invasive Ameisenart verteidigt die Akazien nicht gegen Elefanten. Deshalb können die Elefanten mehr Bäume beschädigen und ihre Blätter fressen.
Wenn weniger Akazien erhalten bleiben, wird die Savannenlandschaft offener. Dadurch verlieren Löwen einen Teil der Deckung, die sie benötigen, um sich unbemerkt an ihre Beute heranzuschleichen.
Die Löwen können deshalb weniger Zebras erbeuten. Eine Veränderung bei den Ameisen wirkt sich somit indirekt auf Bäume, Elefanten, die Landschaft, Löwen und Zebras aus.
Das Beispiel zeigt, dass Naturschutz nicht nur einzelne bekannte Tierarten berücksichtigen darf. Um ein Ökosystem zu verstehen und zu schützen, müssen auch die Beziehungen zwischen seinen verschiedenen Arten untersucht werden.
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ZDF/Terra X/Malte Jessl/Martin Schaaf/Maximilian Heß · „So beeinflussen sich Lebewesen untereinander“ · ZDF goes Schule / Terra X
Abruf: 30.07.2026
„So beeinflussen sich Lebewesen untereinander“ – ZDF/Terra X/Malte Jessl/Martin Schaaf/Maximilian Heß. Lizenz: CC BY 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.2 sprachlich vereinfacht, erweitert, neu formuliert und strukturiert.
Abruf: 30.07.2026
„So beeinflussen sich Lebewesen untereinander“ – ZDF/Terra X/Malte Jessl/Martin Schaaf/Maximilian Heß. Lizenz: CC BY 4.0. Video unverändert; Textfassung von Germannika für B1.2 sprachlich vereinfacht, erweitert, neu formuliert und strukturiert.
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